Der Winter hat Moldawien (und den ganzen Osten) fest im Griff. Zeitweise sind bis – 22°. Unsere Pfleger haben die letzten Tage ganz viel Stroh in die Hütten verteilt, damit die Hunde es einigermaßen warm haben. Zum Glück sind die Wände aufgebaut, so dass der Wind nicht so durch die Gehege wehen kann. Und auch im Häuschen für die Welpen und Kranken sind Gott sei Dank letzte Woche noch die Fenster rein gekommen, so dass es auch nicht mehr in die Zimmer reinschneien kann. Wenn es so kalt ist, ist auch die Arbeit für die Pfleger sehr anstrengend. Ganz besonders schlimm sind diese Zeiten immer für die Straßentiere. Jetzt finden sie gar nichts mehr zum fressen, oft können sie nicht mehr von einer Straßenseite auf die andere wechseln. Erst die Tage haben wir einen Hund aufgenommen, den eine Frau vollkommen erfroren von der Straße aufgenommen hat, notdürftig in einem Treppenhaus mit Deck und Kissen übernachten hat lassen und dann um Hilfe bat, da der Hund am nächsten Tag wieder auf die Straße müsste und wahrscheinlich keine Überlebenschancen hätte. Inzwischen erholt er sich langsam im Heim. Hoffen wir, dass der Winter nicht noch härter wird und alle Tiere – im Heim und auf der Straße – überleben.
Unser Futterlager ist fast leer, wir brauchen dringend Futter, gerade im Winter ist der Bedarf höher….













