10.04.2016

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Im November letzten Jahres waren in unserer Casa 2 Männer von der Grenzpolizei. Einer der beiden Polizisten bildet die Hunde für den Zoll aus. Er schaute sich die Hunde an und fragte, warum einige in Einzelzwinger sind – unsere ehemaligen Kettenhunde. Auf die Antwort, dass sie aggressiv wären, ging er ohne zögern in den Zwinger zu unserem „gefährlichsten“ Hund – Serghei. Unseren Pflegern blieb vor Staunen der Mund offen. Serghei zeigte zu den ihm ja völligen Fremden keinerlei Aggression. Er ließ sich von ihm Geschirr und Leine anlegen und ging mit ihm auf dem Gelände spazieren. Er war freundlich zu den anderen Hunden und auch die Pfleger konnten ihn anfassen. An den Bildern sieht man auch deutlich, dass der Polizist keinerlei Gewalt anwendete. Er versprach, öfters zu kommen und mit den Hunden zu arbeiten. Leider kam dann keiner mehr.

Aber jetzt waren die Polizisten wieder im Heim. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf der Schulung der Pfleger im richtigen Umgang mit scheuen oder aggressiven Tieren (wobei ich nicht einen wirklich aggressiven Hund im Heim kenne, unberechenbar ja, wie z.B. unseren Bob). Dieses Mal war auch die Pressesprecherin der Grenzpolizei dabei und auf der Facebook-Seite der Polizei war ein großer Bericht mit vielen Bildern aus dem Heim. Der Bericht war sehr positiv, es stand auch darin, dass das Heim komplett von dem deutschen Verein „Casa Katharina“ unterhalten wird.

Wir denken, dass das auf jeden Fall ein positives Zeichen für die Menschen da unten ist, wenn die Hundeausbilder der Polizei zu uns ins Heim kommen und eben nicht nur mit den Hunden arbeiten, sondern auch mit unseren Pflegern. Und wir hoffen natürlich, dass unsere Pfleger die Tipps auch wirklich annehmen und somit sich auch zu den einzelnen Hunden mit der Zeit trauen.